Corona-Pandemie: Hautprobleme an den Händen nehmen zu | Arbeitsschutz | Haufe

2022-06-01 02:25:37 By : Ms. Sophia Xie

Seit Beginn der Pandemie waschen wir uns viel häufiger die Hände. Eine Folge davon: Immer mehr Menschen leiden an Ekzemen an den Händen.

Hautärzte warnen vor zu häufigem Händewaschen. In vielen Fälle ist ein Handdesinfektion die hautfreundlichere Lösung. Die Haut verträgt dieses Schutzverfahren gegen das Virus besser, wenn es mit dem richtigen Mittel erfolgt.

Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) weist darauf hin, dass zu häufiges, ausdauerndes Händewaschen mit Wasser und Seife, aber auch manche Desinfektionsmittel der Haut sehr zusetzen können. In den letzten Monaten kam es vor allem beim Krankenhauspersonal vermehrt zu so genannten irritativen Kontaktekzemen, wie eine Studie belegt.

Das Personal in Krankenhäuser wäscht aufgrund der Corona-Pandemie die Hände inzwischen doppelt so oft wie früher und das auf allen Stationen. Manch Beschäftigter in der Pflege kommt so auf bis zu 20 Handwaschungen pro Arbeitstag. Zu viel für die Haut. Händewaschen ist bei Verschmutzungen unumgänglich. In anderen Fällen reicht eine Desinfektion meist aus. Diese ist für die Haut verträglicher.

Damit ein Desinfektionsmittel die Haut wenig irritiert, ist auf die Inhaltsstoffe zu achten.

Am geringsten irritieren alkoholbasierte Desinfektionsmittel die Haut, so eine Studie zur Handhygiene. Bei den Produkten ist darauf zu achten, dass sie viruzid, begrenzt viruzid oder begrenzt viruzid PLUS sind. Beim VAH sowie beim Robert-Koch-Institut (RKI) finden sich Listen mit empfohlenen Produkten.  

Nach 20-sekündigem Händewaschen mit Wasser und Seife ist eine zusätzliche Desinfektion nicht notwendig und sollte sogar unterbleiben. Wichtig für die Haut ist es, dass die Hände unabhängig vom Waschen oder Desinfizieren regelmäßig gepflegt werden, z. B. mit rückfettender Handcreme.

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Durch häufigeres und intensiveres Händewaschen während der Corona-Pandemie kam es vermehrt zu Handekzemen. Dermatologen und Arbeitsmediziner geben deshalb Empfehlungen, wie die Haut weniger belastet wird. Weiter

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